Duschen in Recklinghausens Sporthallen bleiben warm – auch Vereine sollen Energie sparen

Redakteur
Eine junge Frau steht unter eine Dusche .
Vereinsmitglieder und Schüler sollen in Recklinghausens Sporthallen auch im Herbst und Winter warm duschen können. © picture alliance/dpa
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Die Stadt Recklinghausen setzt die Energie-Einsparvorgaben des Bundeswirtschaftsministeriums um. Die Stadtverwaltung selbst will 15 Prozent Energie in ihren Gebäuden einsparen.

Während in anderen Städten die Duschen in Sporthallen kalt bleiben, können Vereinsmitglieder und Schüler auch in der im Oktober beginnenden Heizperiode warm in den Hallen duschen. „Wo es möglich ist, werden wir allerdings das warme Wasser an den Handwaschbecken abstellen“, erklärt Sandra Hechler von der Pressestelle im Rathaus im Gespräch mit unserer Redaktion. Ferner wird die Stadt die Temperatur in Sporthallen etwas herunterfahren, sprich weniger heizen. 17 Grad soll die Temperatur im Herbst betragen.

Ferner hat die Stadt die Sportvereine Recklinghausens angeschrieben, um sie für das Thema Energiesparen zu sensibilisieren. Sandra Hechler: „Es geht unter anderem darum, ob auf dem Fußballplatz beim Training wirklich alle Flutlichtmasten leuchten müssen.“ Parallel dazu könne auch in Hallen womöglich ein Teil der Beleuchtung ausgeschaltet werden.

Die Stadt rechnet für das kommende Jahr nach eigenen Angaben mit Mehrkosten für Energie von fünf Millionen Euro. Einen Teil der Mehrbelastung soll das Sparpaket auffangen. Dazu zählt auch, dass die Temperatur in städtischen Büros auf 19 Grad eingependelt werden soll. Auf Fluren, in Lager- und Technikräumen städtischer Immobilien reichten demnach zehn bis 15 Grad.