Zwei Feuerwehrleute aus Recklinghausen stehen vor Einsatzfahrzeugen
In Wartestellung: Weil etliche hauptamtliche Feuerwehrleute in Recklinghausen krankheitsbedingt fehlen, werden ehrenamtliche Einsatzkräfte vorsorglich zur Feuer- und Rettungswache einbestellt, um im Ernstfall schnell helfen zu können. © Thomas Nowaczyk
Engpässe beim Rettungsdienst

Die Feuerwehr in Recklinghausen schlägt Alarm: Das Personal wird knapp

Im Ernstfall geht es um Sekunden, um Leben und Tod. Doch Feuerwehr und Rettungsdienst in Recklinghausen laufen aktuell selbst auf der letzten Rille. Was heißt das für die Sicherheit der Bürger?

Normalerweise ist die Feuerwehr für die Bürger da, jetzt brauchen die Retter selbst Hilfe: Wegen eines akuten Personalmangels, unter anderem bedingt durch mehrere Krankheits-, Corona- bzw. Quarantäne-Fälle, hat die Recklinghäuser Wehr seit einigen Tagen Mühe, alle Einsatzfahrzeuge zu besetzen. Am Samstag (23.7.) schlugen die Helfer Alarm und baten händeringend bei den ehrenamtlichen Kräften um Unterstützung: Sechs Mitglieder des Löschzugs Altstadt übernahmen daraufhin in einer bislang nie dagewesenen Aktion gemeinsam mit den hauptamtlichen Kollegen der Wachabteilung eine 24-Stunden-Schicht, stellten den Grundschutz für das Stadtgebiet sicher und fuhren von der Feuer- und Rettungswache an der Kurt-Schumacher-Allee zu mehreren kleineren Einsätzen wie etwa der Rettung einer Katze. Größere Brände oder komplizierte Rettungsaktionen gab es an diesem Tag nicht.

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