Finanzbloggerin Celine Nadolny

Nächster Titel „Miss Germany“?

Es hagelt Preise für Finanzbloggerin Celine Nadolny. Nun ist die 24-Jährige aus Recklinghausen-Süd erstmals mit einem Jury-Award ausgezeichnet worden. Miss Germany möchte sie auch werden.
Celine Nadolny, Finanzbloggerin aus Recklinghausen-Süd, wurde von der Stiftung Finanzbildung mit dem Medienpreis 2021 in der Kategorie „Finanzblogger des Jahres“ ausgezeichnet. © Privat

Sie hat es schon wieder getan: Celine Nadolny (24), Finanzbloggerin aus Recklinghausen-Süd, hat die nächste Auszeichnung eingeheimst. Nach den Publikumspreisen „Black Bull“ (2020, 2021) und „Tiger Award“ (Juni 2021) brachte sie nun den Medienpreis der Stiftung Finanzbildung nach Hause.

Für ihren Blog „Book of Finance“ ist die Studentin in der Kategorie „Finanzblogger des Jahres“ ausgezeichnet worden. Ihr Wissen möchte sie demnächst an die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums weitergeben. Und Miss Germany möchte sie auch werden.

Erster Jury-Preis macht Nadolny dreifach stolz

Aber der Reihe nach: „Eine Auszeichnung habe ich euch bis jetzt verschwiegen“, schreibt Nadolny auf ihrem Instagram-Kanal. „Denn ich wurde von der Stiftung Finanzbildung mit dem Medienpreis 2021 in der Kategorie Finanzblogger des Jahres ausgezeichnet und das macht mich aus dreierlei Gründen ganz besonders stolz.“ Zum einen handele es sich bei der Auszeichnung um ihren ersten Jury-Award „der mir von fachkundigem Personal bescheinigt, dass ich zumindest auf dem richtigen Weg bin.“

Dann sei die Auszeichnung auch ihre erste mit einem Preisgeld verbundene. 500 Euro habe sie für den Medienpreis erhalten: „Es ist auch ein symbolischer Charakter, der dahintersteckt und mir signalisiert, dass man mich als unterstützenswert einstuft.“ Noch mehr aber freue sie sich darüber, die die Stiftung Finanzbildung durch ihr soziales Engagement aufmerksam geworden sei.

24-Jährige engagiert sich ehrenamtlich für Überschuldungsprävention

„Dafür bin ich unglaublich dankbar“, schreibt die 24-Jährige. Der Hintergrund: Nadolny verfasst unentgeltlich Beiträge für die Stiftung „Deutschland im Plus“, wie sie der RZ erklärt. Diese engagiert sich für die private Überschuldungsprävention in Deutschland. Zu den Aufgaben der Institution zählen Bildungsangebote für Jugendliche, Forschungsförderung sowie Beratung für Überschuldete.

„Die Stiftung geht in Schulen und gibt meine Inhalte weiter“, sagt die Bloggerin. In ihren Beiträgen gebe sie auch konkrete Tipps für Schüler und Jugendliche. Finanzielle Bildung sei für sie der „Schlüssel zum Erfolg“, schreibt Nadolny bei Instagram. In der Laudatio für den Medienpreis an sie heißt es: „Es ist schön zu sehen, wie ein junger Mensch hoch engagiert und kenntnisreich nicht nur Wissen über Finanzthemen ansammelt, sondern auch teilt.“

Süderin plant Literatur- und Finanz-AG am Marie-Curie-Gymnasium

Sobald wie möglich möchte die Süderin aber auch persönlich ihr Wissen mittels Literatur- und Finanz-AGs in Schulen weitergeben. Ihre erste Station soll dabei das Marie-Curie-Gymnasium sein, wo ihr Freund früher Schüler gewesen sei. Nadolny: „Vor einem Jahr gab es das erste Gespräch, aber aktuell liegt das Projekt wegen Corona flach.“

Unter den Top 160 von „Miss Germany“

Konkreter geht es da schon bei einem weiteren Projekt der 24-Jährigen zu. Sie ist eine der vorausgewählten 160 Anwärterinnen auf den Titel „Miss Germany“. Wie kam es dazu? „Das war eher zufällig“, so Nadolny. „Ich habe gesehen, dass das Konzept der Wahl geändert worden ist – weg vom Aussehen, hin zu mehr Persönlichkeit.“ Sie habe sich angesprochen gefühlt – und sich beworben. „Wir suchen Frauen, die ihren eigenen Weg gehen, ein klares Ziel vor Augen haben und sich für ein besseres Morgen einsetzen“, heißt es auf der Veranstalter-Homepage.

Im September gehen dann in Hamburg die „Live Experiences“ über die Bühne. „Dort werden mit den Top 160 Interviews geführt, es werden Videos und Fotos von uns gemacht“, so Nadolny. Das Finale finde dann im Februar statt. Sollte sie die Krone ergattern, wolle sie ihren Teil dazu beitragen, dass der Themenkomplex Bildung und Finanzen sein „trockenes Image“ verliere.

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