Verkehr

Panzerblitzer legt richtig los

Der neue Panzerblitzer der Stadt Recklinghausen erhitzt die Gemüter. Davon gänzlich unbeeindruckt hat das Gerät innerhalb von knapp drei Wochen an drei Standorten fast 900-mal ausgelöst.
An der an Ecke Königswall/Kellerstraße war der Panzerblitzer vom 14. bis 27. Juli im Einsatz. 210 Fahrzeuge waren mit bis zu 20 km/h zu viel unterwegs. Elf Autos wurden in diesem Bereich noch schneller bewegt. © Christian Pozorski

Der neue Panzerblitzer der Stadt Recklinghausen sorgt für reichlich Diskussionen. Viele Leserbriefe zu dem Thema haben die RZ seit dessen Dienstbeginn am 14. Juli erreicht. Der Panzerblitzer geht derweil weiter stur seiner Arbeit nach. An mittlerweile drei „abgefrühstückten“ Standorten im Stadtgebiet hat er 886 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert.

Spitzenreiter bei den Standorten ist die Halterner Straße (29. Juli bis 2. August), wo die mobile Einheit 368-mal ausgelöst hat. Zuvor hatte die Stadt das Gerät vom 27. bis 29. Juli an der Ludwig-Erhard-Allee positioniert, wo es 297 Geschwindigkeitsübertretungen registrierte. Vergleichsweise wenig zu tun hatte der neue Blitzer am Königswall (14. bis 27. Juli): 221 Fotos fertigte er dort.

„Messdetails liegen bisher nur zum Standort Wallring vor“, sagt Stadtsprecher Hermann Böckmann. 210 der dort erfassten Geschwindigkeitsverstöße bewegten sich im „Verwarngeldbereich“ (bis 20 km/h zu viel), der bis zu 35 Euro Strafe bedeuten kann. „Elf Fahrzeuge waren noch schneller unterwegs.“ Genauere Angaben macht der Stadtsprecher dazu nicht.

Seit dem 2. August steht der Panzerblitzer an der Friedrich-Ebert-Straße. Am Donnerstag, 5. August, zieht er weiter. Wohin? Der eine oder die andere wird es wohl auf die schmerzhafte Tour erfahren.

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