Im Einsatz gegen Raser

„Panzerblitzer“ schießt in der ersten Woche 131 Bilder

Seit beinahe zwei Wochen ist der Panzerblitzer am Kaiserwall in Recklinghausen im Einsatz. In den nächsten Tagen soll er umgesetzt werden.
Noch steht der Panzerblitzer an der Ecke Kaiserwall/Kellerstraße. © Christian Pozorski

Der Panzerblitzer war am Mittwoch, 14. Juli, an der Ecke Königswall/Kellerstraße in Stellung gegangen. In den ersten sieben Tagen seines Einsatzes hat das Gerät laut Stadt 131 Temposünder „abgeschossen“. Weil die Daten aber noch nicht im Detail ausgewertet worden seien, könne über die zu erwartenden Einnahmen durch Bußgelder vorerst keine Auskunft erteilt werden.

Auch über das Ausmaß der gemessenen Geschwindigkeitsüberschreitungen lasse sich deshalb noch nichts sagen, so Sprecher Hermann Böckmann. Wie viele Autos mit zehn Stundenkilometern zu viel, mit 20 Stundenkilometern zu viel oder noch schneller unterwegs waren, sei noch ungewiss. Wenn der Panzerblitzer in den nächsten Tagen umgestellt werde, würden die Daten dann detailliert ausgelesen.

Dass das mobile Gerät seit fast zwei Wochen schon verhältnismäßig lange am selben Ort steht, erkläre sich durch die Premiere des Panzerblitzers. Böckmann: „Der Standort wurde auch deshalb gewählt, weil er sich in der Nähe des Stadthauses A befindet. Dort sitzen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Bürger- und Ordnungsangelegenheiten, die in den vergangenen anderthalb Wochen im Umgang mit dem Gerät geschult wurden.“ In den nächsten Tagen werde der Panzerblitzer umgesetzt. Welches das nächste Krisengebiet ist, verrät die Stadt nicht.

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