Marode Emscher-Brücke von Herne nach Recklinghausen wird erneuert – und für Lkw gesperrt

Ein Auto fährt über eine Brücke.
Die Brücke, die von der Paul-Gerhardt-Straße (Herne) auf die Hosthauser Straße (Recklinghausen) führt, muss erneuert werden. © Jörg Gutzeit
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Die Emschergenossenschaft plant einen Neubau der Emscher-Brücke an der Paul-Gerhardt-Straße (Herne)/Hosthauser Straße (Recklinghausen). Bis zum Aufbau einer Behelfsbrücke ist das marode alte Brückenbauwerk nicht mehr für alle Fahrzeuge passierbar.

Ab Donnerstag, 29. September, wird die Brücke für den Lkw-Verkehr gesperrt.

Eine Ausnahme gilt jedoch für Linienbusse. Die Verkehrsführung über die Brücke erfolgt einseitig, der Verkehr wird mit einer Baustellenampel geregelt.

Alte Brücke stammt aus dem Jahr 1910

Die Emscher-Brücke an der Paul-Gerhardt-Straße stammt aus dem Jahr 1910. Eine Sanierung des Bestandsbauwerks ist laut Emschergenossenschaft nicht wirtschaftlich sinnvoll umsetzbar. Darüber hinaus sei die Brücke nach heutigen Maßstäben zu schmal, insbesondere gelte dies für die Fußwege, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Lkw-Fahrer müssen jedoch Geduld haben: Voraussichtlich erst Mitte 2023 wird nach aktueller Planung der Emschergenossenschaft der Aufbau einer Behelfsbrücke beginnen. Diese Arbeiten sollen nach etwa einem Jahr Bauzeit abgeschlossen werden. Die nun in Kraft tretende Sperrung gilt für alle Fahrzeuge über zwölf Tonnen – ausgenommen sind nur Linienbusse. Die Emschergenossenschaft bittet um Verständnis.