Preisverleihung

Stacheliges Vergnügen: „Theater Gegendruck“ bekommt „Kultur-Kaktus“

Soziale und politische Themen sind ihre Stärke: Regine und Johannes Thorbecke freuen sich über den besonderen Preis der Grünen.
„Theater Gegendruck" in Aktion: Eine Szene des Stücks „Marat/Sade" mit Regine und Johannes Thorbecke. © Matthias Schilling

Es ist wieder so weit: Am Sonntag, 12. September, überreichen die Grünen ihren 29. „Kultur-Kaktus“. Der mit 500 Euro dotierte Preis geht an das „Theater Gegendruck“. Vergabe ist um 17 Uhr im Anschluss an die Performance „Nachtigall verborgen im Gras“ (jeweils um 14, 14.30, 15, 15.30 und 16 Uhr) vor dem Atelierhaus an der Königstraße 49a oder bei schlechtem Wetter im Ausstellungsraum. Claudius Reimann begleitet das Spektakel am Saxofon und Katharina Bohlen an der Klarinette.

Ehrung für jahrzehntelange Arbeit

Die Jury ehrt mit diesem Preis die jahrzehntelange Arbeit des „Theaters Gegendrucks“ und die künstlerische Leitung von Regine und Johannes Thorbecke, die mit ihrem freien Theater soziale und politische Themen aufgreifen. Ihr aktueller Spielplan mit den brisanten Stücken „Die Ermittlung“ und „Marat/Sade“ von Peter Weiss sei dafür der beste Beweis, ebenso die Performance, die am Sonntag fünfmal zu sehen ist.

Kulturszene erwacht wieder

Nach neunmonatiger Pandemie-Zwangspause zwischen November 2020 und August 2021 können die Besucherinnen und Besucher das Wiedererwachen der Kulturszene feiern. Im interaktiven Austausch zwischen Theater und Publikum geht es während der „Gegendruck“-Vorführungen um die Notwendigkeit der Künste, die viele Menschen in den vergangenen Monaten schmerzlich vermisst haben.

Der Abend in Herten

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