Zwei Menschen machen Freudensprünge am Strand. Ulrich Breulmann hält das trotz aller Missstände, Probleme und Nöte in der Welt auch in diesen Zeiten für eine gute und angemessene Übung.
Momentan hat man das Gefühl, es gibt nichts als Katastrophen und unser ganzes Leben, unsere Gesellschaft geht den Bach runter. Ulrich Breulmann setzt einen Kontrapunkt und hält Freudensprünge für mehr als angebracht. © Fotos: Wolfram Kiwit, Jill Wellington auf Pixabay / Collage: Martin Klose
Meinung

Lasst endlich das Jammern sein! Uns geht es großartig!

Gas- und Stromkosten explodieren, die Inflation frisst das Ersparte. Corona tötet weiter. Aber: Geht es uns wirklich so schrecklich? Es ist Zeit, einiges zurechtzurücken. Ein Kommentar.

Gefühlt höre ich seit Wochen nur noch Jammern, Klagen und Lamentieren. Über die hohen Preise bei Lebensmitteln, Kleidung und Benzin. Über die ins Haus stehenden gigantischen Rechnungen für Strom und Gas. Über unendlich lange Lieferzeiten bei Photovoltaik-Anlagen, Kaminöfen und Ersatzteilen aller Art. Über ausverkauftes Brennholz und Sonnenblumenöl. Über volle, verspätete oder ausgefallene Züge.

Bürokratie-Fanatismus und Hirten ohne Herde

Die Mehrheit der Weltbevölkerung beneidet uns

Es hätte nicht viel besser laufen können

Über den Autor
Redakteur
Ulrich Breulmann, Jahrgang 1962, ist Diplom-Theologe. Nach seinem Volontariat arbeitete er zunächst sechseinhalb Jahre in der Stadtredaktion Dortmund der Ruhr Nachrichten, bevor er als Redaktionsleiter in verschiedenen Städten des Münsterlandes und in Dortmund eingesetzt war. Seit Dezember 2019 ist er als Investigativ-Reporter im Einsatz.
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