Mitternachtscup in Herten - auch eine Light-Version ist denkbar

Redakteur
Ein volles Haus - wie hier 2019 - wird es beim Mitternachtscup in diesem Jahr nicht geben, sofern die Veranstaltung stattfindet. © Olaf Krimpmann
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Bei der DJK Spvgg. Herten gibt es noch keine Entscheidung, ob der Mitternachtscup 2021 am 30. Dezember ausgespielt werden kann. Turnierchef Thorsten Gringel sagte am Dienstag auf Nachfrage: „Wir haben die Zusagen von zehn Vereinen und ich denke, wir wissen auch, wie wir die Veranstaltung stemmen könnten.“ Allerdings sagt der Turniermacher auch: „Es gibt viele Unwägbarkeiten.“

Daher habe man sich im Verein darauf verständigt, bei einer Vorstandssitzung am Freitag, 17. Dezember, endgültig zu entscheiden, ob ein Turnier am 30. Dezember Sinn mache. Das Turnier ist stets ein beliebter Treff heimischer Kicker, zu den Stammgästen zählen Rekordsieger Spvgg. Erkenschwick, Titelverteidiger TuS Haltern, Oberligist SV Schermbeck und natürlich die Hertener Lokalvereine SV Vestia Disteln und BW Westfalia Langenbochum.

Gringel hat sich eingehend mit der Coronaschutzverordnung des Landes NRW befasst, sich mit der Stadt Herten in Verbindung gesetzt. Ein Turnier unter 2G-Regelung sei demnach möglich, sogar vor bis zu 500 Zuschauern. „Klar würde das dann eine Art Mitternachtscup light, ohne Disco und sonst was.“ Die größten Bedenken seien dabei ausgeräumt: So habe der Verein bei den letzten Heimspielen die Zugangskontrollen problemlos bewältigt – allerdings auf der Platzanlage im Katzenbusch, wo sich vielleicht 100 Zuschauer in der Spitze einfinden, ein Bruchteil von dem, der normalerweise zum Jahreswechsel zum Mitternachtscup kommt.

Bei den vergangenen Auflagen des Mitternachtscup waren in der Halle und der Mensa der Rosa-Parks-Gesamtschule stets rund 1.000 Menschen zugegen, die bis in die Morgenstunden feierten. Gringel: „Wenn wir uns dazu entschließen, das Turnier stattfinden zu lassen, dann wird es eben ein Hallenturnier, wie es früher üblich war – ohne Brimborium.“