Frauenfußball

DJK Spvgg. Herten untermauert den Bezirksliga-Spitzenplatz

Auch der FC Marbeck konnte den Bezirksliga-Frauen der DJK Spvgg. Herten nicht das Wasser reichen. Der Tabellendritte unterlag im Katzenbusch beim Spitzenreiter deutlich.
Nur unfair gestoppt werden kann in dieser Szene die Hertener Stürmerin Laura Sofia Lombardi (l.). © Patrick Lechtenböhmer

Vier Spiele, vier Siege – die Bilanz der Bezirksliga-Fußballerinnen der DJK Spvgg. Herten ist makellos. Mit dem 4:0 (1:0) gegen den FC Marbeck haben die Schützlinge von Marc Bahl eindrucksvoll den Platz an der Sonne verteidigt. Einzig Verfolger Fortuna Seppenrade hat ebenso noch keinen Zähler abgegeben.

Wohl dem, der über eine gute Abwehr verfügt. Genau diese ebnete den Bezirksliga-Damen der DJK Spvgg. Herten eindrucksvoll den Weg zum dominanten 4:0-Sieg über den FC Marbeck. „Einen selbsternannten Meisterschaftsfavoriten“, berichtet DJK-Übungsleiter Marc Bahl. „Ohne despektierlich sein zu wollen, aber ich habe mir mehr von Marbeck erwartet, nicht viel vom Gegner gesehen“, sagt Bahl, der seiner Mannschaft eine einwandfreie Leistung attestierte.

Lombardi bringt die Hertenerinnen in Führung

Grund zu meckern hatte der Übungsleiter indes nicht. Was sollte er auch? Wer in 90 Minuten nicht einen Torschuss zulässt, der ist eben nur schwer zu kritisieren. „Wir haben in der Vorbereitung ein großes Augenmerk auf die Zweikämpfe gelegt. Wir haben auch gefühlt nicht einen verloren und sehr, sehr gut gegen den Ball gearbeitet“, lobt Bahl seine Mannschaft, die in der 36. Minute in Führung ging.

Laura Sofia Lombardi stand goldrichtig und musste die Hereingabe von Spielführerin Laura Kulla nur noch über die Linie bugsieren zum 1:0. Ärgerlich aus Hertener Sicht: Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Lombardi mit einem Schuss aus der zweiten Reihe am Querbalken (42.).

Uslu trifft aus der Distanz zum 4:0-Endstand

Nach einer knappen Stunde klingelte es dann doch zum zweiten Mal im Tor der Gäste. Julia Hasler stand goldrichtig und drückte einen Nachschuss unbedrängt in die Maschen, sorgte damit für die Vorentscheidung – 2:0 (57.). Zumal vom Marbecker Sturm weiterhin gar nichts kam. Treffer Nummer drei ging wieder auf das Konto von Laura Sofia Lombardi. Nach einer gefühlvollen Hereingabe von Frederike Löken köpfte die DJK-Stürmerin zum 3:0 ein (74.).

Die eingewechselte Selinay Uslu sorgte kurz vor Tore-Schluss mit einem Distanzschuss für den 4:0-Endstand (87.). „Wir waren in wirklich allen Belangen die bessere Mannschaft. Für mich waren alle Spielerin, von der Nummer eins bis zur fünfzehn, die Spielerinnen des Spiels“, spart Bahl nicht mit Lob für seine Mannschaft.

Er „mahnte“ allerdings seine Mannschaft, die nach vier Spieltagen mit der Maximalausbeute von 12 Punkten weiterhin von der Tabellenspitze grüßt. „Das darf keine Eintagsfliege sein“, sagt der DJK-Trainer abschließend.

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