Fußball

DTSG tritt nur unter Protest im Derby gegen den SV Vestia II an

Für DTSG Herten, das Schlusslicht der Kreisliga A 2, geht es am Sonntag um wichtige Punkte. Im Derby kommt der SV Vestia Disteln II in den Katzenbusch.
Hofft auf Derby-Punkte im Katzenbusch: Dirk Leismann, Co-Trainer bei der zweiten Mannschaft des SV Vestia Disteln. © Michael Steyski

Es hat geklappt: Suat Akyüz, neuer Vorsitzender beim A-Kreisligisten DTSG Herten, hat sich die Finger wund gewählt, um für Sonntag eine Mannschaft zusammen zu bekommen. „Natürlich sieht es personell schlecht aus. Wir sind arg gebeutelt“, sagt Suat Akyüz vor dem Duell im Katzenbusch gegen die zweite Mannschaft des SV Vestia Disteln (Anstoß: 14.30 Uhr).

Suat Akyüz betont, dass seine Mannschaft nur unter Protest auflaufen werde. „Wir haben kaum Auswechselspieler. Unter diesen Bedingungen ist das Wettbewerbs-Verzerrung“, sagt der DTSG-Vorsitzende. Und fügt hinzu: „Der Verband muss für einen fairen Wettbewerb sorgen. Das ist aber nicht der Fall.“ Deswegen wäre Suat Akyüz, der sich Gedanken um die Rückrunde macht, im Lokalduell bereits mit einem Unentschieden hoch zufrieden. Was ihm aber noch wichtiger ist: „Ich wäre froh, wenn sich kein weiterer Spieler verletzen würde.“

Distelner reisen mit voller Kapelle an

Auf der anderen Seite reisen die Distelner mit voller Kapelle an. „Wir haben alle Mann an Bord“, sagt Co-Trainer Dirk Leismann. Also greift auch wieder Spielertrainer Mesut Karabacak ins Geschehen ein. Den Gegner, auch wenn er dezimiert antritt, wollen die Gäste nicht unterschätzen. „Spielen wir nur mit 80 Prozent, verlieren wir gegen jede Mannschaft. Die Jungs sollen nicht auf die Tabelle schauen“, sagt Dirk Leismann.

Der Abend in Herten

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