Fußball

Elfmeter rettet SV Vestia II gegen den Spitzenreiter einen Zähler

Die Tormaschinerie des Kreisliga-A-Spitzenreiters FC 96 Recklinghausen konnte der SV Vestia II nicht stoppen - wohl aber dem Gegner ein Remis abknöpfen.
Vestia-Stürmer Amir Kammoun wird hier vom Recklinghäuser Jovica Cirkovic (l.) gestoppt. © Michael Steyski

4:4 (2:3) endete das Duell mit dem Primus. „Ein Punkt gegen den Spitzenreiter ist okay, mich regen aber die vier Gegentore auf“, sagt Vestia-Spielertrainer Mesut Karabacak.

Dieser musste früh eine bittere Pille schlucken. Nach zehn Minuten gingen die Gäste durch Fabian Mackowiak in Führung, dessen Freistoß komplett an Freund und Feind vorbeisegelte. Die Distelner hakten den Rückstand schnell ab, kamen fix zum Ausgleich. Dariusz Reimann hielt aus der Distanz drauf, FC-Torwart Björn Plüß ließ den haltbaren Ball prallen, Amir Kammoun köpfte zum 1:1 ein (13.).

Recklinghäuser drehen bis zur Pause den Spieß um

Nur wenig später gingen die Distelner in Führung. Ein Freistoß von Dariusz Reimann rutschte bei Keeper Plüß durch zum 2:1 (27.). Bis zur Pause drehten die Recklinghäuser aber den Spieß um. Zweimal landete der Ball in der Schnittstelle der Vestia-Deckung, Fabian Pfennigstorf (37.) und Marko Milovanovic (45.) trafen zum 2:3-Pausenstand.

Nach dem Wechsel kamen die Distelner zum 3:3. Einen langen Reimann-Einwurf verlängerte Kammoun zu Sidikhi Drane, der den Ball einschob (50.). Nur zwei Minuten später unterlief Simon Rühl ein Eigentor zum 3:4. Per Elfmeter kamen die Distelner zum Ausgleich. FC-Kapitän Paul Heron sprang der Ball an die Hand, Marko Bosnjak verwandelte zum 4:4 (72.).

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