Fußball

Gleich zwei Verletzte beim SV Vestia Disteln in der Trainingswoche

Die Trainingswoche lief nicht gut bei Bezirksligist SV Vestia Disteln. Vor dem Spiel gegen Genclikspor Recklinghausen am Sonntag (Anstoß: 15 Uhr) gibt es zahlreiche Ausfälle.
Auf gefährliche Flanken von Kevin Gola (l.) hoffen am Sonntag die Bezirksliga-Fußballer des SV Vestia Disteln. © Michael Steyski

Wenn sich am Sonntag in der Bezirksliga 14 die Wege von SV Vestia Disteln und Genclikspor Recklinghausen kreuzen, treffen zwei Trainer aufeinander, die sich gut kennen. „Yakup Köse ist ein töfter Kerl“, sagt Vestia-Trainer Jörg Breski über seinen Gegenüber.

Woher die Zwei sich kennen? Breski war früher Trainer der U 23 des SV Schermbeck, Köse Spieler in der ersten Mannschaft. „Ein klasse Mann“, wie Jörg Breski urteilt. Aber der Spielertrainer von Genclikspor Recklinghausen ist schon ein wenig in die Jahre gekommen mit seinen 39 Jahren, verfügt aber über Regionalliga-Erfahrung.

„Geschenke für den Gegner gibt es nicht“

„Aus alter Verbundenheit bekommt Yakup hinterher eine Flasche Cola von mir. Vorher wollen wir aber ihm einen einschenken“, sagt Jörg Breski mit einem Augenzwinkern. Wobei der Vestia-Trainer klarstellt: „Geschenke für den Gegner gibt es nicht.“

Dabei könnte die personelle Situation der Distelner deutlich besser aussehen. Problem nur: Unter der Woche haben sich gleich zwei Spieler beim SV Vestia verletzt. Am vergangenen Dienstag hat es Robin Karrasch erwischt. Nach einem Zweikampf fiel Karrasch auf die Schulter – genau die, die er sich vor rund einem Jahr gebrochen hatte. „Diesmal ist die Schulter rausgesprungen“, sagt Jörg Breski. Jetzt heißt es erst einmal, die MRT-Untersuchung abzuwarten. Sollten Bänder gerissen sein, muss der Spieler operiert werden. „Das ist ärgerlich für Robin. Nach seiner Verletzung war er gut drauf“, sagt Breski.

Tas bricht am Donnerstag das Training ab

Am Donnerstag musste Mahmut Tas das Training abbrechen. „Er hatte Schmerzen an beiden Schienbeinen“, berichtet der Vestia-Trainer. Nach einem Arztbesuch war klar: Erst einmal 14 Tage Pause für den Angreifer. „Da müssen wir eine Blutuntersuchung abwarten“, sagt Jörg Breski.

Der verletzte Jan Strebel fällt eh noch mehrere Wochen aus. Hinzu kommt, dass Daniel Schmitz und Justin Gruber (beide Arbeit) wie auch Torwart Jonas Weeke (privat verhindert) nicht an Bord sind. „Da stellt sich die Mannschaft fast von alleine auf“, sagt Jörg Breski. Im Optimalfall hätte er vier Leute auf der Bank.

Spielender Co-Trainer sitzt auf der Bank

Einer davon ist Daniel Koseler. Der spielende Co-Trainer saß bereits zuletzt beim 0:0 in Rentfort auf der Ersatzbank, wurde aber nicht eingewechselt. „Daniel trainiert gut mit, ist mit seiner Erfahrung für die Mannschaft wichtig“, sagt Jörg Breski. Aufgrund der zahlreichen Ausfälle würde im Training der Konkurrenzdruck fehlen. „Besser wäre schon mit“, sagt der Vestia-Coach. Und sagt abschließend: „Die Jungs machen es aber gut.“

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