Volleyball: Regionalliga

Hansmanns Halbzeitbilanz: Es kann in alle Richtungen gehen

Das nennt man Punktlandung: Mit einem 3:0 bei Post Telekom SV Bielefeld haben die Volleyballerinnen des TuS Herten die Hinrunde in der Regionalliga West erfolgreich abgeschlossen.
Gute Laune: Hertens Trainer Marvin Hansmann sieht seine Mannschaft im Soll. © Olaf Krimpmann

Wie wichtig der Erfolg im Ostwestfälischen ist, zeigt die Halbzeit-Tabelle: Der TuS liegt mit elf Punkten auf Rang vier hinter dem Führungs-Trio RC Borken-Hoxfeld II, SG SV Werth/TuB Bocholt und TV Gladbeck. Alle diese Mannschaften weisen zwölf Punkte auf – und damit nur einen mehr als der TuS.

Die Dichte an der Spitze ist für Hertens Trainer Marvin Hansmann nur ein Beleg dafür, dass es diese Saison in sich hat: „Es bleibt mega spannnend, alles kann ganz schnell in alle Richtungen gehen.“

Saisonziel des TuS ist, Mitte Januar die Aufstiegsrunde zur 3. Liga zu erreichen. Dazu muss die Mannschaft noch mindestens einen Platz gutmachen in der Tabelle. Ob es da ein Vorteil ist, dass der TuS in der Rückrunde noch vier Mal in der Knappenhalle antritt und nur zwei Mal in fremder Halle?

Im Falle des Falles wird der Verein wieder improvisieren müssen

„Natürlich freuen wir uns auf Spiele vor unserem Publikum. Aber wir bewerten das nicht über, denn die Saison zeigt, dass wir Woche für Woche an unser Limit gehen müssen, egal wo.“ Und damit Schwankungen wie am letzten Wochenende vermeiden: Dem blutleeren 0:3 in eigener Halle gegen Werth/Bocholt ließ sein Team schließlich ein überlegenes 3:0 in Bielefeld folgen.

Ob in der Rückserie überhaupt Zuschauer erlaubt sein werden, diese Frage stellt sich nicht nur Marvin Hansmann. „Die Frage ist ja: Was macht Corona mit uns?“

Schon letzten Freitag galt in der Knappenhalle die 2G-Regelung. Hertens Trainer ist überzeugt, dass der Verein eine Antwort finden wird auf die kommenden, möglichen Einschränkungen, die dem Amateursport drohen. „Im Falle des Falles werden wir schon improvisieren – das sind wir seit den letzten eineinhalb Jahren schließlich gewohnt.“

Weiter geht‘s für den TuS am Samstag, 27. November, mit dem Heimspiel gegen SC Union Lüdinghausen (18 Uhr, Knappenhalle). Im Hinspiel hatte Herten mit 3:2 die Oberhand behalten.

Der Abend in Herten

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