Fußball

Hertener Kreisliga-A-Derby ist nichts fürs schwache Herz

Das Hertener Derby zum Auftakt der Kreisliga-A2-Saison hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte. „Ist doch klar, dass man hier was an der Pumpe kriegt“, japste SuS-Trainer Thomas Droste.
Mohamed Dia erzielt per Freistoß das zweite Tor für DTSG. © Olaf Krimpmann

Nach Schlusspfiff war der Übungsleiter schon etwas entspannter, mit 4:2 (2:1) hatte sein Team gewonnen. „Verdient“, wie sein Gegenüber Michael Pannenbecker sagte. Die Niederlage wurmte ihn dabei weniger als die Umstände bei seiner Mannschaft.

Drei Leistungsträger hatte Pannenbecker ersetzen müssen – Mohamed Bamba, Gökhan Timürlenk und Moussa Foufana. „Und die drei, die sie ersetzen sollten, sagten kurzfristig ab. So etwas geht gar nicht“, ärgerte sich Pannenbecker.

So war DTSG zweimal auf die tätige Mithilfe von SuS-Keeper Paul Mrosek-Graul angewiesen, der an beiden Bertlicher Gegentreffern durch Mohamed Dia maßgeblich beteiligt war (12. und 55.). Gut nur, dass SuS sich auf eigener Asche treffsicher zeigte. „Die ist vielleicht unser einziger Plus“, meinte Kapitän Tim Meier, der in der neunten Minute den Torreigen eröffnet hatte.

Dass die Begegnung, in der Bertlichs Sinan Özen die Ampelkarte wegen Nachtretens sah (41.), in Durchgang eins mehrfach komplett aus dem Ruder zu laufen drohte (Pannenbecker: „Kreisliga-Fußball muss nicht so ausarten“), hatte Meier kommen sehen: „Dieses Derby ist eben immer hitzig.“

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SuS Bertlich DTSG Herten

Beide Mannschaften hatten sich nach dem Seitenwechsel beruhigt. Spätestens mit dem 4:2 durch Talha Aydin (71.) war das Spiel auch entschieden. Auch wenn DTSG drückte, kamen die Gäste nicht mehr entscheidend zum Abschluss.

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