Fußball

Im dritten Heimspiel hat‘s den SuS Bertlich erwischt

Bislang war die Heimweste des A-Kreisligisten SuS Bertlich blütenrein. Doch bekam diese im Spiel gegen RW Erkenschwick die ersten dicken Flecken.
Kopfballsieger: Bertlichs Mike Weiss (links) kann sich hier gegen den Oer-Erkenschwicker Laurin Grüneberg behaupten. © Michael Steyski

A-Kreisligist SuS Bertlich ist nach dem 1:3 (0:2) im Kellerderby gegen RW Erkenschwick und der ersten Heimniederlage der Saison im Abstiegskampf angekommen. „Der Gegner war schwach, aber wir waren nicht in der Lage, Paroli zu bieten“, meint SuS-Trainer Thomas Droste, der aus Personalnot als Spieler auflief.

Dese Personalnot hat sich weiter verschärft. Bei Frank Berndt brach beim Aufwärmen die alte Verletzung auf. Immerhin stellte sich der Routinier ins Tor, Torwart Kevin Lendowski spielte rechten Außenverteidiger. Und nach acht Minuten musste schon Rafael Argiropoulos vom Feld, mit Knöchelverletzung.

Ergün verpasst das mögliche 1:1

Kurz danach gingen die Gäste, die von Thomas Sliwa betreut werden, in Führung (15.). Mustafa Maatouk spielte den Ball in die Gasse zu Sebastian Fricke, der schneller am Ball war als Torwart Frank Berndt – und diesen an Berndt vorbei ins Netz spitzelte. Wenig später hatten die Bertlicher die Chance zum 1:1. Nach einem langen Einwurf kam Burak Ergün zum Kopfball, verfehlte das Tor aber knapp (24.).

Der Bertlicher Nackenschlag folgte kurz vor der Pause durch das 0:2 von Saad Ed Damirhi (45.+2). Ed Damirhi traf auch zum 0:3 (62.). Das 1:3 erzielte Kevin Lendowski per Foulelfmeter – nach Foul am Torschützen selbst (75.). „Wir haben nicht dagegen gehalten, ich bin schwer enttäuscht“, sagt Thomas Droste.