Fußball

SV Vestia Disteln ergattert beim Spitzenreiter ein Remis

Beim Spitzenreiter BV Rentfort spielten die Bezirksliga-Fußballer des SV Vestia Disteln 80 Minuten in Überzahl. Am Ende sprang ein Unentschieden heraus.
Ging diesmal leer aus: Philipp Müller (r.) Sturmführer beim Bezirksligisten SV Vestia Disteln. © Michael Steyski

Mit einem 0:0 musste sich der SV Vestia Disteln beim Tabellenführer BV Rentfort begnügen. Dabei war für die Gäste, die von Jörg Breski betreut werden, deutlich mehr drin. Schließlich spielten die Hertener 80 Minuten in Überzahl.

Den Knackpunkt der Partie gab es schon in der 10. Minute. Distelns Philipp Müller wäre durch gewesen, war nur durch Halten zu stoppen. Der Unparteiische wertete dies als Notbremse, zückte gegen einen Rentforter Verteidiger die Rote Karte. „Die war auch absolut berechtigt“, sagt Jörg Breski.

„Rentfort war immer wieder brandgefährlich“

Was die Hausherren, die übrigens vom Ex-Langenbochumer Karsten Quante gecoacht werden, danach richtig gut machten: Sie zeigten eine kämpferisch und läuferisch klasse Leistung. „Zudem waren die Rentforter mit ihren schnellen Stürmern immer wieder brandgefährlich“, sagt Jörg Breski.

Seine Distelner hatten aber unter dem Strich die besseren Möglichkeiten. Allen voran Miguel Cornelius: Der Vestia-Stürmer traf nach rund 20 Minuten nur die Querstange des BV-Gehäuses. Zudem scheiterte Miguel Cornelius noch ein weiteres Mal, völlig frei vor dem Gladbecker Schlussmann Justin Kirstein.

Der Torgarant der Gäste, Philipp Müller, besaß eine weitere gute Chance. Problem nur: Der Ball hoppelte nach Zuspiel von Miguel Cornelius auf dem Kunstrasen. „Deswegen musste Philipp den Ball erst annehmen, anstatt direkt aufs Tor zu ziehen. Dann war die Chance dahin“, sagt Jörg Breski.

Felix Marx war nicht zu bezwingen

Auf der anderen Seite tauchten die Rentforter Stürmer in 80 Minuten dreimal gefährlich vor dem Kasten von Felix Marx auf, der aber nicht zu bezwingen war. Somit blieb es am Ende bei der Nullnummer. „Schade, ich hätte gerne ein 1:0 mitgenommen. Aber auch so sind wir mit dem Punkt zufrieden. Kompliment an Rentfort, sie haben es uns schwer gemacht“, sagt Jörg Breski.

Der Start mit sieben Zählern aus vier Partien sei den Distelnern gut gelungen. „Für die jungen Spieler war die Partie in Rentfort gut, um Erfahrung zu sammeln. Das sind Spiele, die die Jungs auch für ihre Weiterentwicklung brauchen“, sagt Jörg Breski. Er wird kurz auf das Spiel beim Dienstag-Training eingehen, „allzu lange wollen wir uns mit dem Rentfort-Spiel aber nicht aufhalten“, betont Jörg Breski.

Schließlich geht der Blick auf das kommende Heimspiel. Am Sonntag, 26. September, erwartet die Vestia-Truppe Genclikspor Recklinghausen. „Ich hoffe, meine Jungs machen es dann mit dem Toreschießen besser“, sagt Jörg Breski abschließend.

BV Rentfort: Kirstein – Steinhaus, Roes (50. Slawinski), Blume (57. Deucker), Hingst (62. Haufe), Hajder, Stukator, Gorzelany, Plonowski, Trampe, Heer

SV Vestia Disteln: Marx – Altehage, Schmitz, Trakowski (68. Sellinat), Hahnenkamp, Müller, Schmidt, Cornelius (89. Schramm), Tas (77. Cmelenko), Gola, Karrasch (57. Thimm)

Tore: Fehlanzeige