Fußball

SV Vestia Disteln II fühlt dem Spitzenreiter auf den Zahn

A-Ligist SV Vestia Disteln II steht eine echte Nagelprobe ins Haus. Am Sonntag stellt sich Spitzenreiter FC 96 Recklinghausen auf der Anlage an der Fritz-Erler-Straße vor.
Eine harte Nuss müssen Mesut Karabacak (M.) und die Vestia-Reserve am Sonntag mit dem Spitzenreiter knacken. © Michael Steyski

Die Favoritenrolle ist auf jeden Fall vergeben, wenn am Sonntag die zweite Mannschaft des SV Vestia Disteln auf der Anlage an der Fritz-Erler-Straße auf den Spitzenreiter FC 96 Recklinghausen trifft (Anstoß: 13 Uhr). „Wir wollen uns keinesfalls abschlachten lassen“, sagt Vestia-Spielertrainer Mesut Karabacak.

Natürlich kennt Karabacak die Ergebnisse des Gegners. Die Recklinghäuser gewannen gegen die DJK Spvgg. Herten mit 6:0, bei SW Meckinghoven gar mit 8:0. „Kassieren wir ein frühes 0:1, kann es passieren, dass bei uns die Köpfe runtergehen und die Stimmung kippt“, sagt der Spielertrainer.

Geballte Offensive der Recklinghäuser stoppen

Deswegen wollen die Distelner so lange wie möglich die Null halten. „Wir haben eine der besten Verteidigungen nach vier Spieltagen mit vier Gegentreffern. Das wollen wir bestätigen“, sagt Karabacak. Wohl weiß er auch, dass die geballte Offensive des Gegners um Dejan Petrovic kaum zu stoppen sei.

„Wir wollen aber ein unangenehmer Gegner sein und den Gegner ärgern, nehmen den Kampf an“, sagt Karabacak. Die Distelner wollen den Recklinghäusern die Lust am Fußball vermiesen. Noch nicht gesichert ist, ob Jannik Landwehr (die Woche über krank) mit an Bord ist. Marko Bosnjak ist aus dem Urlaub zurück, gehört wieder zum Kader.

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