Fußball

SV Vestia Disteln kitzelt den Spitzenreiter – aber nur kurz

Bezirksligist SV Vestia Disteln fehlte beim Spitzenreiter TSG Dülmen die Effektivität, um etwas Zählbares mitzunehmen.
Ging diesmal leer aus: Vestias Sturmführer Philipp Müller (links). © Michael Steyski

Mit der Leistung seiner Schützlinge beim Spitzenreiter TSG Dülmen war Jörg Breski, Trainer des Bezirksligisten SV Vestia Disteln, absolut zufrieden. Nicht aber mit dem Ergebnis: Die Gäste unterlagen mit 0:3 (0:2).

„Wir haben die Dülmener kitzeln können. TSG-Trainer Manni Wölpper sagte mir hinterher, dass wir mit Rentfort der bislang stärkste Gegner waren. Wir haben uns unter Wert verkauft “, sagt Jörg Breski. Letztlich machte ein Spieler den Unterschied: Marvin Möllers, spielender Co-Trainer der TSG mit Regionalliga-Erfahrung. Der Spielmacher markierte alle drei Tore.

Distelner nutzen vier Hochkaräter nicht

Beim 1:0 (14.) konnte der 20m-Schuss von Möllers nicht geblockt werden. Torwart Jonas Weeke war zwar leicht dran, der Ball schlug aber im Winkel ein. „Danach hatten wir vier Hochkaräter“, berichtet Jörg Breski. Diese Chancen ließen jedoch Philipp Möller und Timo Schmidt ungenutzt.

Eher aus dem Nichts fiel das 2:0, in der 44. Minute. Verteidiger Felix Altehage machte im eigenen Strafraum einen langen Schritt, ein Dülmener fiel darüber – Elfmeter. Möllers verwandelte. Nach dem Wechsel spielten die Distelner durchaus mit. Kevin Kenzlers verpasste aus fünf Metern das mögliche 1:2. In Minute 75 spielte Jan Philipp Schramm einen katastrophalen Fehlpass. Die Dülmener spielten den Ball schnell in die Spitze, Möllers traf zum 3:0.

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