Handball

Westfalia Scherlebeck und VfL Hüls verfolgen ein gemeinsames Ziel

Die beiden Aufsteiger in die Handball-Bezirksliga - Westfalia Scherlebeck und VfL Hüls - visieren den Klassenerhalt an.
Fällt derzeit beim Bezirksligisten Westfalia Scherlebeck aus: Leander Boeck (r.), der sich einen Bänderriss zugezogen hat. © Michael Steyski

In der vergangenen Saison waren sowohl der VfL Hüls als auch Westfalia Scherlebeck in die Bezirksliga aufgestiegen. Beide Teams hatten den Klassenerhalt als Ziel, doch die Spielzeit fand überhaupt nicht statt. Nun unternehmen beide Vertretungen einen erneuten Anlauf in der Bezirksliga.

Hat sich an der Zielsetzung etwas geändert? Nicht wesentlich. „Wir haben eine schwierige Saison vor uns“, sagt Stephan Ravazza, Spieler und Pressesprecher bei Westfalia Scherlebeck. Trainer Stefan Schlechter konnte seinen Kader nahezu zusammenhalten. Aber nicht komplett.

Jerome Barth geht zurück nach Riemke

Einziger Abgang ist Jerome Barth, den es zu seinem Stammverein Teutonia Riemke zurückzieht. Dort soll er für die Reserve im Rückraum die Fäden ziehen. Immerhin sind die Bochumer in die Landesliga aufgestiegen.

„Sein Abgang tut schon weh. Somit fehlt uns Routine, vor allem im Rückraum und in der Abwehr“, sagt Stephan Ravazza. Zu allem Überfluss fällt Rückraumspieler Leander Boeck noch mehrere Wochen wegen eines Bänderrisses aus. Die Scherlebecker hätten nichts dagegen, wenn noch kurzfristig ein erfahrener Rückraumspieler zum Kader stößt. Fest dabei ist fortan Max Niermann, der in der vergangenen Spielzeit zwischen erster und zweiter Mannschaft pendelte.

Laufeinheiten im Backumer Tal

Seit drei Wochen sind die Scherlebecker wieder im Trainingsbetrieb. „Wir haben viel Kondition gebolzt“, berichtet Stephan Ravazza. Die Laufeinheiten fanden im Backumer Tal statt. Mittlerweile steht Hallentraining an. Und bereits am kommenden Samstag (10.7.) folgen erste Testspiele in der Rosa-Parks-Schule. Um 14.30 Uhr geht‘s gegen den Bezirksligisten OSC Rheinhausen II, danach um 17 Uhr gegen Kreisligist Waltroper HV.

Klassenerhalt als Ziel: Alexander Stautenberg (r.) und die Handballer des VfL Hüls. © SYSTEM © SYSTEM

Mit dem gleichen Kader der Vorsaison geht der VfL Hüls in die Vorbereitung. „Keiner ist abgesprungen, Neuzugänge gibt es auch nicht. Obwohl ich den einen oder anderen Spieler gerne gehabt hätte“, sagt VfL-Trainer Eberhard „Ebse“ Metz. Doch auch so sieht er den Kader gut aufgestellt. Vor allem quantitativ: „Wir haben 21 Spieler.“ Für die Meldung einer zweiten Mannschaft reicht der Pool an Handballern allerdings nicht aus.

Erster Test steigt am 17. Juli

Seit dem 1. Juli sind die Hülser im Hallentraining. „Vorher haben wir draußen angefangen“, berichtet Metz. Das erste Testspiel steigt am 17. Juli bei Landesligist HSC Haltern II.

Zum Saisonstart treffen die Hülser am 4. September daheim auf den HSV Herbede. „Es kommt zu einem vermehrten Abstieg, mit vier Absteigern. Da wollen wir nicht dabei sein“, sagt Metz. Die Scherlebecker haben zum Saisonstart ebenfalls ein Heimspiel gegen den TuS Hattingen II. Das Vest-Duell zwischen beiden Teams steigt am 13. November in Hüls.

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