Hilfsaktion

PSV zieht Bilanz – zwölf Tonnen Hygienematerial gesammelt

Eindrucksvoller kann die Bilanz kaum noch ausfallen. Die Hilfsaktion der PSV Recklinghausen hat alle Erwartungen übertroffen.
Tonnenweise Säcke wurden in der Sporthalle Nord gelagert, die jetzt in die vom Hochwasser betroffenen Gebiete transportiert wurden. © Privat

Es waren Tage, die in die Geschichtsbücher der PSV Recklinghausen eingehen werden. Die Hilfsaktion für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz hat derart viele Unterstützer auf den Plan gerufen, dass der Vereinsvorstand nur noch staunen konnte. Jetzt ist Zeit für eine Bilanz – und die fällt eindrucksvoll aus.

Allein das Zahlenwerk, das Klubsprecher Lutz Cebulla jetzt präsentierte, zeigt deutlich auf, auf welche Resonanz die Hilfsaktion gestoßen ist: Zwölf Tonnen Hygieneartikel, sechs Tonnen Lebensmittel sowie 83 Paletten Sachspenden und Schuhe sind noch längst nicht alles, was in der Sporthalle Nord an der Halterner Straße lagerte. Hinzu kommen fünf Kubikmeter Spielzeug. „Und sogar zwei Tonnen Tierfutter“, berichtet Cebulla und steht immer noch unter dem Eindruck der großen Solidaritätswelle, die weit über die Stadtgrenzen von Recklinghausen hinaus ging.

„Als wir die Aktion starteten, konnten wir nicht erahnen, was alles möglich ist“, sagt Cebulla, der mit seinem „Co-Piloten“ Jan Herstell die Koordination übernahm. Auf eines ist der Klubsprecher besonders stolz: Dass so viele der mehr als 500 Mitglieder umfassenden Abteilung mitmachten. „Und wir hatten einfach Spaß, wie viele Menschen uns zugewandt waren“, freut sich Cebulla und berichtet vom Beispiel einer 83-jährigen Dame, die spontan ihre Hilfe anbot.

Lesen Sie jetzt