So sehen Meister – und Aufsteiger – aus. Der Jubel kannte nach Abpfiff des Topspiels keine Grenzen mehr.
So sehen Meister - und Aufsteiger - aus. Der Jubel kannte nach Abpfiff des Topspiels keine Grenzen mehr. © Andreas von Sannowitz
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Westfalenliga-Aufstieg: So viele Männertränen hat das Hirschkampstadion wohl noch nie erlebt

Dass das U19-Topspiel zwischen VfB Waltrop und SSV Buer ein Geduldsspiel werden würde, wussten alle. Dass viel taktiert werden würde, geschenkt. Der VfB führte, die letzten Sekunden liefen. Die Spannung war kaum zu ertragen.

Durch das Tor von Waltrops Toptorschützen Brightney Igbinadolor in der 54. Minute war den letztlich rund 500 Zuschauern im Hirschkampstadion am Sonntagmittag klar: Sollte das Spiel 1:0 enden, würde die U19 des VfB Waltrop aufsteigen. In die Westfalenliga – dort, wo zuvor kein A-Jugendteam des VfB bislang gespielt hat. Nach dem Abpfiff gab Athavan Varathan zu – gemeinsam mit seinem Trainerkollegen Marco Taschke für dieses Meisterstück verantwortlich -, dass er schon nach Brightneys Tor geheult habe.

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Marco Taschke: „Acht Punkte – wir haben acht Punkte aufgeholt“

Über die Autorin
Redakteurin
1969 in Koblenz geboren, begann sie 1991 das Volontariat beim Bauer-Verlag. Noch während der Oberstufenzeit wurde ihr von den Lehrern im Rheinland ein grausiges Bild des Ruhrgebiets vermittelt. Doch sehr schnell lernte sie die Region und die Menschen schätzen - und lieben. Längst hier verwurzelt, lebt sie seit 1993 in Waltrop, mit Mann und zwei Töchtern. Ob im Sport oder im Lokalen sind es die erzählten Geschichten, die sie so sehr an ihrem Beruf schätzt.
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Christine Horn

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