Perfekte Ausrüstung

11 wichtige Dinge, die Sie zum Wandern brauchen

„Mir reicht’s. Ich gehe wandern.“ Wichtig dafür ist eine gute Ausrüstung. In diesem Überblick erfahren Sie, was Sie brauchen. Dazu gibt es Einkaufstipps und gute Packtechniken.
Beschwingt absteigen: Rucksack nicht zu schwer packen. © picture alliance/dpa

Ob Tagesausflug oder mehrtätige Tour von Hütte zu Hütte – beim Wandern gibt es große Unterschiede. Mal sind Wanderer im Flachland unterwegs, mal wird’s alpin. Je nach Topografie, Dauer und sportlichem Anspruch variiert auch die Ausstattung. Was Sie dazu wissen müssen.

Was Sie für eine Wanderung brauchen

1. Wanderschuhe,

2. Wanderrucksack.

Diese Dinge gehören laut Wanderexperten ins Gepäck:

3. leichte Wind- und Regenkleidung,

4. Sonnenschutz bestehend aus Kopfbedeckung, Creme und Sonnenbrille,

5. Mückenmittel,

6. Wechselwäsche – bei Tageswanderungen ein extra T-Shirt,

7. Wärmere Kleidung, die Sie nach dem Zwiebelprinzip tragen können,

8. Wanderkarte vom Gebiet,

9. Smartphone mit geladenem Akku für den Notfall,

10. Proviant,

11. Reiseapotheke.

1. Wie Sie die perfekten Wanderschuhe finden

Was natürlich nie fehlen darf, sind die passenden Wanderschuhe. „Gutes Schuhwerk ist die Basis“, sagt Manuel Andrack, passionierter Wanderer und Buchautor. Beim Kauf rät Andrack zu Modellen, die man am Fuß möglichst wenig spürt.

„Vor allem sollte man sich Zeit lassen, den richtigen Schuh zu finden“, rät Andrack, der einst bekannt geworden ist als TV-Redaktionsleiter von Harald Schmidt. Mittlerweile marschiert er im Jahr rund 1500 Kilometer durch die Landschaft.

Tipp: Manche Geschäfte bieten Kunden an, die Schuhe für Testwanderungen auszuleihen.

Besteht die Möglichkeit nicht, sollten Sie Wandersituationen gleich im Geschäft simulieren – besser Sie finden direkt heraus, ob der Schuh Druckstellen hinterlässt und probieren dann ein anderes Modell.

Manche Sportgeschäfte bieten auch einen Mini-Parcours. „Auf einer Bergrampe können Sie zum Beispiel herausfinden, ob der Schuh an der Ferse drückt“, sagt Andrack.

„Ist kein Parcours vorhanden, können Sie den Schuh auch beim Treppensteigen beurteilen“, sagt Stefan Winter vom Ressort Sportentwicklung beim Deutschen Alpenverein (DAV) in München.

Was Sie bei der Anprobe beachten sollten:

  • Schuhe mit Wandersocken anprobieren
  • mindestens 15 Minuten intensiv testen
  • die Sohle sollte stabil und rutschfest sein – also profiliert sein und aus Spezialgummi bestehen
  • Für guten Halt wichtig: Fester Sitz in der Ferse, freie Zehen

Jens Kuhr vom Deutschen Wanderverband in Kassel rät zudem: „Probieren Sie Schuhe am Nachmittag an, wenn die Füße bereits beansprucht sind.“ Wenn Sie morgens ins Geschäft gehen, kann es passieren, dass Sie Schuhe zu klein kaufen. Denn Füße schwellen im Laufe des Tages an und sind dann sowohl in der Länge als auch in Breite etwas größer.

Wozu raten Experten: Halbschuh oder knöchelhohe Stiefel?

Diese Frage hängt von der Route ab. Schuhe mit Schaft empfiehlt Wanderexperte Andrack vor allem für Strecken, auf denen es bergig wird und das Risiko größer ist, sich auf technisch anspruchsvolleren Abschnitten den Knöchel anzuschlagen oder umzuknicken.

Tipp: Gegen Verletzungen an den Zehen helfen Modelle mit verstärkten Kappen.

„Im Gebirge sollten es auf jeden Fall Wanderstiefel sein“, rät Klaus Erber, 1. Vorsitzender des Deutschen Wanderinstituts. Im Flachland tun es dagegen auch Wanderhalbschuhe – sie sind meist flexibler und leichter.

Wanderschuhe sind idealerweise:

  • wasserdicht oder stark wasserabweisend
  • zugleich gut belüftet und
  • strapazierfähig

„Der Schuh muss ja viel aushalten beim Wandern“, erklärt Winter.

Wie unterscheiden sich die verschiedenen Schuhtypen?

Die Schuhtypen variieren je nach Einsatzzweck. Der Deutsche Alpenverein (DAV) gibt dazu einen Überblick:

  • Allround-Outdoor-Halbschuh: mit stabilem Bodenaufbau und giffigem Profil im Flachland bis ins Mittelgebirge einsetzbar. Vorteile: gute Bewegungsfreiheit und niedriges Gewicht
  • Wanderstiefel: Das hochgezogene Stiefeldesign des schützt die Knöchel zusätzlich vor Anschlagen und stabilisiert die Gelenke.
  • Trekkingstiefel: Bergschuh in Stiefelform für anspruchsvolle Touren, zum Beispiel, wenn es mehrere Tage von Hütte zu Hütte geht. Für einen harten Untergrund sei eine sich selbst reinigende und tief eingeschnittene Profilsohle empfehlenswert. Lassen sich Steigeisen anbringen, sind Sie umso besser gewappnet.
  • Klassischer Bergstiefel: nochmals robuster und auch wärmer besonders für den Einsatz im Hochgebirge konzipiert, auch für Schneeschuh-Touren geeignet. Üblicherweise können Sie Steigeisen mit Kipphebelbindung anbringen.

Welches Material ist besser: Leder oder Kunstfaser?

Mögen Sie ein möglichst leichtes Gefühl am Fuß, können Sie auf einen hohen Kunstfaseranteil achten, der die Schuhe sehr atmungsaktiv macht.

Lederschuhe sind prinzipiell schwerer – wenngleich es Schuhe mit Lederarten in verschiedenen Dicken gibt. Sie punkten jedoch langfristig meist im Tragekomfort, da das Naturmaterial sich den Füßen anpasst.

Leder nimmt auch Fußschweiß besonders gut auf, trocknet aber länger als Schuhe zum Beispiel mit Goretex. Das Material bedarf regelmäßiger Pflege – am besten mit speziellen Schuhwachs. Öl oder Fett kann laut DAV die Poren verschließen.

„Als Material hat sich Leder bewährt. Richtig gepflegt ist es wasserabweisend und im Sommer nicht zu warm“, sagt Kuhr.

Viele Hersteller setzen auf eine Kombination aus Leder und zusätzlicher Membran, um die Schuhe wasserdicht zu machen.

Nachteil: Solche Schuhe können im Sommer zu warm werden. Alternative sind Schuhe mit wasserdichter Außenschicht aus Goretex oder ähnlicher Membran.

Kostenpunkt: Gute Wanderschuhe gibt es den Experten zufolge je nach Anspruch und Ausführung ab rund 80 bis 150 Euro.

Spar-Tipp: Kaufen Sie nicht das neueste Modell, das ist meist teurer. Auch Experte Erber probiert bei Neukauf Schuhe aus der Vorsaison an.

2. Tipps für den idealen Wander-Rucksack

Ist die Tour länger als ein Spaziergang benötigen Sie einen guten Rucksack – für Proviant und Regenkleidung. Anfängern, die erst mal eine Schnupperwanderung unternehmen, empfiehlt Klaus Erber: „Nehmen Sie erstmal ein Daypack, das Sie vielleicht ohnehin schon haben.“

Wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind oder die Touren länger dauern, sollten Sie einen richtigen Wanderrucksack auf den Rücken schnallen – die Größe ist von der Dauer der Wanderung abhängig.

Der Deutsche Wanderverband empfiehlt:

  • für Tageswanderungen Rucksäcke mit etwa 30 Litern Volumen
  • bei Mehrtagestour dürfen es zehn Liter mehr sein.

„Bei einer Mehrtagestour kommt es natürlich darauf an, was für die Übernachtung und die Verpflegung mitgenommen werden muss oder ob alles unterwegs eingekauft wird“, sagt Jens Kuhr.

Tipp: Weniger ist mehr – denn jedes Gramm muss der Wanderer mitschleppen.

3 Hinweise für den Rucksack-Kauf

Stehen Sie im Sportgeschäft vor der Wand mit den Rucksäcken, ist die Vielfalt erst einmal erschlagend. Dabei sind die Tipps recht simpel:

1. Lassen Sie sich beim Testen ebenfalls viel Zeit

2. Probieren Sie den Rucksack mit zugeladenem Gewicht aus

3. Sparen Sie Geld, indem Sie zu Vorsaison-Modellen greifen

Die folgenden Merkmale sollte ein guter Rucksack besitzen:

  • gute Polsterung vor allem an Gurten
  • viele Verstellmöglichkeiten zur individuellen Anpassung
  • breiter Hüftgurt sowie ein Brustgurt für gute Gewichtsverteilung
  • Abstandshalter, damit Sie am Rücken weniger schwitzen
  • viele Fächer für sinnvolles Packen
  • integrierter Regenschutz

Kostenpunkt: Gute Tagesrucksäcke gibt es ab rund 50 Euro.

Tipp: Qualität können sie ausfindig machen, indem Sie Produkttests lesen. Doch über den Besuch im Fachgeschäft geht laut Erber nichts: „Die Beratung kriege ich so nicht im Internet.“

Gut gerüstet, sollte der Rucksack nicht nur bequem sitzen, sondern auch den Inhalt vor dem nächsten Schauer unterwegs gut schützen.

Brauchen Frauen einen speziellen Rucksack?

Für alle Menschen gilt: sie sollten einen Rucksack in der richtigen Größe verwenden. Doch Männer und Frauen haben meist steht unterschiedliche Körper-Proportionen.

Seit einigen Jahren gibt es daher Rucksäcke, die speziell auf Frauen abgestimmt sind. Diese Modell haben folgende Merkmale:

  • Die Rückenpartie der Rucksäcke ist kürzer, weil Frauen meist längere Beine und im Verhältnis dazu einen kürzeren Rücken haben. Dadurch reduziert sich aber das Tragevolumen.
  • Weil Frauen schmalere Schultern haben, liegen auch die Schultergurte enger zueinander. Sie sind zudem anders geschnitten.
  • Der Hüftgurt ist der weiblichen Anatomie angepasst. Das Gewicht verteilt sich besser auf die Hüfte. Das vermeidet Druckstellen.

Wie schwer darf der Rucksack höchstens sein?

Nehmen Sie so wenig wie möglich mit auf Ihre Wanderung. Jedes Gramm im Rucksack zerrt irgendwann am Rücken. Kuhr rät: „Je leichter, desto besser. Trotzdem sollte am Ende alles dabei sein.“

3 Tipps als Orientierung:

1. „Wenn man nichts gewöhnt ist, dann können schon fünf Kilo zu viel sein“, so Erber vom Wanderinstitut.

2. Wer normal fit ist, sollte für Tagestouren mit einem Richtwert von sechs bis acht Kilo rechnen, damit es auf Tagestouren nicht zu anstrengend wird.

3. Erfahrene und trainierte Wanderer kommen laut DAV-Mitarbeiter Winter auch mit zehn Kilo gut klar: „Mehr sollte es nicht sein, sonst wird es unnötig unangenehm.“

Achtung: Doch geht es auf mehrtägige Trekking-Tour muss mehr Equipment mit, die zu diesem Zweck größeren Rucksäcke sollten beladen aber auch nicht mehr als rund 20 Kilo wiegen.

3. Sollten Sie immer Verpflegung einpacken?

Wichtig: Nehmen Sie genügend zu Trinken mit. DAV-Experte Winter rät, pro Stunde mindestens 250 Milliliter Flüssigkeit zu sich zu nehmen und mit mindestens einem Liter im Gepäck zu starten. So sind Sie zumindest für eine Halbtagestour gut versorgt. Sie sollten dann aber sicher sein, dass Sie den Getränkevorrat unterwegs auffüllen können.

Tipp: Bei Hitze sollte der Getränkevorrat größer sein, da der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verliert. Ideal sind Winter zufolge leicht gesüßter Tee oder ein isotonisches Sportgetränk.

Für Kinder sind laut Wanderverband vor allem Wasser oder ungesüßter Früchtetee gut geeignet.

Energie für unterwegs: Welcher Proviant ist ideal?

Bei vielen Wanderungen gibt es Einkehrmöglichkeiten – achten Sie aber vorab auf Ruhetage. Nicht jede Alm ist immer bewirtschaftet. Zur Sicherheit also immer auch eigenen Proviant einpacken.

Damit Sie bei Kräften bleiben, eignet sich laut Deutschem Wanderverband gut Folgendes als Proviant:

  • belegte Vollkornbrote
  • Obst und Gemüse – wie Äpfel, Birnen, Bananen, Karotten, Radieschen, Gurke, Paprika
  • getrocknete Früchte und Nüsse

Übrigens: Müsliriegel sind laut DWV oft weniger hilfreich, da sie viel Fett und Zucker enthalten, der zwar schnell ins Blut geht. Doch genauso schnell droht danach der Leistungseinbruch.

Ein Richwert für die Menge: 100 Kalorien pro Stunde sollten Sie zu sich nehmen. Das entspricht ungefähr einer Banane, einer Handvoll Mandeln oder vier Reiswaffeln. Letztere sind zudem sehr leicht.

Tipp: Entlasten Sie den Rucksack – essen Sie erst schweren Proviant.

Trekkingnahrung – wenig Gewicht und große Wirkung

Spezielle Trekkingnahrung ist sehr leicht. Die dehydrierten Mahlzeiten haben dafür einen hohen Energiegehalt. Sie eignen sich besonders für Mehrtagestouren – es gibt zum Beispiel Pasta mit Käsesoße oder Huhn mit Reis sowie vegane Varianten.

So funktioniert es: Sie müssen die Nahrung mit heißem Wasser aufgießen und gut umrühren.

„Mit 100 Gramm Trekkingnahrung kommt man auf genauso viele Kalorien wie mit 400 Gramm Dosenravioli“, so der Deutsche Alpenverein. Bei Mehrtagestouren sollten Sie bedenken, dass Sie gegebenenfalls Kochutensilien und zusätzlich Wasser mitschleppen müssen.

Übrigens: Bei der Mahlzeit unterwegs sollten Sie auch an die Umwelt denken – Stichwort Müllvermeidung. Erber rät, möglichst auf Verpackungen zu verzichten. „Die Brotzeit nehmen Sie in einer Proviant-Box mit, Getränke am besten in wieder befüllbaren Flaschen.“

Tipp: Müllbeutel nicht vergessen! „Alles, was Sie in die Natur reinbringen, müssen Sie auch wieder mit rausnehmen“, sagt Andrack.

Mit Mülleimern an der Wegstrecke, dem hölzernen Picknicktisch oder an der Hütte sollten Sie nicht rechnen. In der Regel werden sie dort nicht aufgestellt, weil Wildtiere den Müll nachts durchwühlen würden.

4. Was gehört in die Notfall-Apotheke?

Experten vom DWV und DAV dazu raten, diese Gegenstände in die Notfall-Apotheke zu packen:

  • Pflaster
  • Desinfektionsmittel zur Wundversorgung
  • Mullbinde
  • Dreieckstuch für Verbände oder als Armtragetuch
  • Zeckenzange
  • Blasenpflaster
  • individuelle Medikamente, etwa gegen Allergie

Geht es in abgelegenere Gegenden, in denen medizinische Hilfe womöglich auf sich warten lassen könnte oder es wie im Gebirge auch mal empfindlich kalt werden kann, empfiehlt Stefan Winter vom DAV zudem eine Rettungsdecke: „Das hilft gegen Auskühlen, falls jemand verletzt mal nicht weiterkommt.“

5. Was sollten Sie beim Packen beachten?

Egal wie groß der Rucksack ist, beim Packen gelten laut Winter diese Grundregeln:

  • schwere Dinge körpernah einpacken und nicht zu weit oben – etwa wie Wasser, Proviant, Campingkocher oder Zeltheringe. So liegt der Schwerpunkt ideal und das Tragen fällt ihnen leichter.
  • was Sie selten brauchen, muss nicht griffbereit sein und kommt nach unten – etwa Wechselwäsche, der Biwaksack, Daunenjacke. Den Boden prall ausfüllen.
  • Tagesproviant sollte in Boxen geschützt und gut erreichbar sein
  • In die Deckel oder Seitentaschen kommen kleine Utensilien – etwa Telefon, Taschenmesser, Fotoapparat, Mückenspray oder Sonnenschutz
  • Teleskopstöcke können Sie seitlich am Rucksack anbringen

6. Wie sinnvoll sind Wanderstöcke?

Vielleicht fragen Sie sich, ob Sie Wanderstöcke benötigen? Die Antwort: Es hängt von den Höhenmetern ab. „Bei Touren ab 800 Höhenmetern sind Stöcke empfehlenswert“, sagt Stefan Winter. Vor allem also im Gebirge.

Manual Andrack, der viel in Deutschlands Flachland, aber auch Mittelgebirgen unterwegs ist, benutzt selten Stöcke.

Doch das Gehen mit Stöcke bietet durchaus Vorteile, so Winter:

  • das Körpergewicht werde besser verteilt
  • man ist zum Beispiel auf Geröll trittsicherer
  • auf Dauer werden Knie- und Hüftgelenke geschont.

Natürlich können Sie auch mit einem Wanderstock aus Holz losziehen. Doch die genannten Vorteile spielen Wanderstöcke erst richtig aus, wenn Sie diese paarweise benutzen.

Was gibt es beim Kauf von Wanderstöcken zu beachten?

Im Handel gibt es sehr Modelle. Zunächst einmal bestehen sie aus verschiedenen Materialien – etwa aus Aluminium oder aus Carbon.

  • Alu-Stöcke sind günstiger
  • Carbon punktet mit seinem Leichtgewicht. Doch der Kunststoff ist anfälliger gegen plötzliche Brüche.

Ein weiterer Unterschied: die Konstruktionsweise

Faltstöcke sind aus Rohrsegmeten mit innenliegenden Schnüren, die Sie zusammenstecken müssen.

Die Rohre von Teleskopstöcken sind bereits ineinander gesteckt und werden zum Gebrauch auseinandergezogen. Sie sind in der Länge weiter verstellbar als Faltstöcke und eignen sich auch für Personen unterschiedlicher Körpergrößen.

Kostenpunkt: Rund 60 Euro sollten Sie für gute Stöcke investieren – die lohnen sich aber erst, wenn Sie kein Anfänger mehr sind.

Was brauchen Anfänger also wirklich?

Sie müssen nicht gleich in eine Materialschlacht ziehen, wenn Sie wandern wollen. Denn dieser Sport ist herrlich unkompliziert – auch beim Equipment. Oft brauchen Sie nicht viel mehr als feste Schuhe.

Anfängern rät Manuel Andrack: „Geht erst mal los, und schaut was ihr braucht.“ Winter sagt: „Einsteigern genügt Freizeit- oder Sportkleidung, Sie müssen sich nicht gleich teuer eindecken.“

Tipp: Vermeiden Sie, sich eine High-Tech-Trekking-Ausrüstung anzuschaffen, bevor Sie wissen, ob Sie diese jemals benötigen.

dpa

urn:newsml:dpa.com:20090101:210825-99-966311/35

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