Australien, Jamaika, Schweden: 39 neue Hochrisikogebiete auf RKI-Liste

Viele Urlaubsländer gelten als Hochrisikogebiete.
Viele Urlaubsländer gelten als Hochrisikogebiete. © picture alliance/dpa/EUROPA PRESS
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Die Bundesregierung hat erneut beliebte Reiseziele deutscher Touristinnen und Touristen als Hochrisikogebiete eingestuft: Wegen hoher Corona-Zahlen stehen Jamaika, die Bahamas, Island, Schweden, die Vereinigten Arabischen Emirate und viele weitere Länder ab Sonntag, 9. Januar, wieder auf der Risikogebietsliste des Robert Koch-Instituts (RKI). Insgesamt gibt es 39 neue Hochrisikogebiete. Außerdem gilt für sie eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

Reisende müssen nach der Rückkehr aus einem Hochrisikogebiet in Deutschland für bis zu zehn Tage in Quarantäne, wenn sie weder geimpft noch genesen sind. Erst ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich. Auch Kinder müssen in Isolation – allerdings müssen unter Zwölfjährige sich nicht freitesten, die Quarantäne endet automatisch nach dem fünften Tag.

Zudem müssen alle, die aus Hochrisikogebieten zurückkehren, vorab eine digitale Einreise­anmeldung ausfüllen. Getestete, vollständig Geimpfte und Genesene müssen dort ihren Test-, Impf- oder Genesenen­nachweis hochladen.

Neu hinzugekommen sind:

Angola, Argentinien, Australien, Die Bahamas, Bahrain, Belize, Bolivien, Cabo Verde, Die Demokratische Republik Kongo, Côte d‘Ivoire, Estland, Fidschi, Frankreich – die französischen Übersee-Departements Französisch-Guayana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, St. Martin und St. Barthélemy, Gabun, Ghana, Grenada, Guinea, Island, Israel, Jamaika, Katar, Kenia, Die Komoren, Kuwait, Luxemburg, Mali, Mauretanien, Niederlande – die überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande Aruba und Curaçao, Nigeria, Panama, Ruanda, Sambia, Schweden, Sierra Leone, Südsudan, Togo, Uganda, Uruguay, Die Vereinigten Arabischen Emirate

Die aktuelle RKI-Liste im Überblick:

  • Andorra
  • Angola
  • Ägypten
  • Argentinien
  • Äthiopien
  • Australien
  • Bahamas
  • Bahrain
  • Barbados
  • Belarus
  • Belgien
  • Belize
  • Bolivien
  • Botsuana
  • Burundi
  • Cabo Verde
  • Côte d‘Ivoire
  • Dänemark inklusive der Färöer und Grönland
  • Dominica
  • Estland
  • Eswatini
  • Fidschi
  • Finnland
  • Frankreich und die folgenden Übersee-Departements gelten als Hochrisikogebiete: Französisch-Guayana Guadeloupe Martinique Mayotte Réunion St. Martin St. Barthélemy
  • Gabun
  • Georgien
  • Ghana
  • Grenada
  • Griechenland
  • Guinea
  • Haiti
  • Irland
  • Island
  • Israel
  • Italien
  • Jamaika
  • Jemen
  • Jordanien
  • Kamerun
  • Kanada
  • Katar
  • Kenia
  • Komoren
  • Kongo, Demokratische Republik
  • Kongo, Republik
  • Korea (Demokratische Volksrepublik)
  • Kroatien
  • Kuwait
  • Laos
  • Lesotho
  • Libanon
  • Libyen
  • Liechtenstein
  • Luxemburg
  • Litauen
  • Malawi
  • Mali
  • Malta
  • Mauretanien
  • Mexiko
  • Monaco
  • Montenegro
  • Mosambik
  • Namibia
  • Niederlande und die folgenden überseeischen Teile des Königreichs der Niederlande gelten als Hochrisikogebiete: Aruba Bonaire CuraçaoCuracao St. Eustatius Saba
  • Nigeria
  • Norwegen
  • Panama
  • Papua-Neuguinea
  • Polen
  • Portugal inkl. der Azoren und Madeira
  • Ruanda
  • Russische Föderation
  • Sambia
  • San Marino
  • Schweden
  • Schweiz
  • Seychellen
  • Sierra Leone
  • Simbabwe
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Spanien inkl. der Balearen und Kanarischen Inseln
  • Sudan
  • Südafrik
  • Südsudan
  • Syrische Arabische Republik
  • Tadschikistan
  • Tansania
  • Togo
  • Trinidad und Tobago
  • Tschechische Republik
  • Türkei
  • Turkmenistan
  • Uganda
  • Ungarn
  • Uruguay
  • Venezuela, Bolivarische Republik
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland inkl. der Isle of Man sowie aller Kanalinseln und aller britischen Überseegebiete
  • Vereinigte Staaten von Amerika
  • Vietnam
  • Zypern

Neue Virusvariantengebiete ab Sonntag, 9. Januar, 0 Uhr:

Derzeit gelten keine Staaten als Virusvariantengebiete.

Diese Länder stehen nicht mehr auf der RKI-Liste der Hochrisikogebiete:

Ukraine

Einreiseregeln in Deutschland

Für die Einreise nach Deutschland gilt generell die 3G-Regel: Reisende müssen den Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen negativen Corona-Test bei sich führen. Für die Einreise aus Hochrisikogebieten und Virusvariantengebieten gelten verschärfte Regeln:

Onlineanmeldung: Alle, die aus Hochrisikogebieten zurückkehren, müssen vorab eine digitale Einreise­anmeldung ausfüllen. Getestete, vollständig Geimpfte und Genesene müssen dort ihren Test-, Impf- oder Genesenennachweis hochladen.

Quarantänepflicht: Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und weder geimpft noch genesen ist, muss in Deutschland für bis zu zehn Tage in Quarantäne. Ab dem fünften Tag ist ein Freitesten möglich. Auch Kinder müssen in Isolation – allerdings müssen unter Zwölfjährige sich nicht freitesten, die Quarantäne endet automatisch nach dem fünften Tag.

Corona-Testpflicht: Ungeimpfte und Nichtgenesene müssen bei der Einreise aus einem Hochrisikogebiet einen Corona-Test vorweisen. Ein Antigenschnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein, ein PCR-Test 72 Stunden. Kinder unter zwölf Jahren sind von der Nachweispflicht befreit.

Der Artikel "Australien, Jamaika, Schweden: 39 neue Hochrisikogebiete auf RKI-Liste" stammt von unserem Partner, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland