Meinungsumfragen

Bundestagswahl: Interaktive Grafik zeigt, wer vor der Wahl bei Meinungsumfragen vorne liegt

Die Bundestagswahl am 26. September ist nah - und verschiedene Umfragen versuchen vorherzusagen, wie die Wahl ausgeht. Hier können Sie alle Meinungsumfragen interaktiv verfolgen.
Die SPD liegt in den jüngsten Umfragen immer noch deutlich vor der CDU, doch diese hat im Vergleich zur Vorwoche noch Boden gut gemacht. ©

Der jüngsten Forsa-Umfrage zufolge hat die SPD vor der Bundestagswahl am kommenden Sonntag (26.9.) weiterhin die Nase vorn, sie verharrt auf 25 Prozent. Allerdings kann die Union ihren Rückstand auf die Sozialdemokraten verringern. In dem am Dienstag veröffentlichten RTL/ntv-Trendbarometer verbessern sich CDU und CSU im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 22 Prozent.

In der interaktiven Grafik können Sie alle Umfragen seit Ende Juli abrufen und vergleichen:

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet warb am Dienstag unter anderem in Hessen um Stimmen. Man werde noch bis Sonntag mit „unseren Argumenten für den besseren Weg“ kämpfen, sagte Laschet in Gießen. Dort sprach er sich auch für „Klimaschutz ja, Klimaneutralität ja“ aus, „aber sozialverträglich, damit unser Wohlstand erhalten bleibt“.

In Nordrhein-Westfalen bedankte Laschet sich zudem für die „parteiübergreifende Solidarität“, nachdem Unbekannte in Köln ein CDU-Wahlplakat mit seinem Konterfei verfremdet hatten. Es zeigte Laschet danach mit dem Zusatz: „Erschossen für Deutschland“. „Wir merken eine Aggression im Moment, die dem Land nicht gut tut“, sagte Laschet auf die Frage eines Journalisten nach dem Plakat.

Mehr Unterstützung für Laschet

Parallel zu den verbesserten Umfragewerten der Unionsparteien stieg laut der Umfrage auch die Unterstützung für Laschet – er verbessert sich bei der Kanzlerpräferenz um drei Prozentpunkte. Mit 14 Prozent der Stimmen läge er bei einer Direktwahl des Regierungschefs aber noch immer hinter dem SPD-Bewerber Olaf Scholz (29 Prozent) und seiner Grünen-Konkurrentin Annalena Baerbock (16 Prozent).

Wahlumfragen spiegeln grundsätzlich nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten

dpa/kar

Lesen Sie jetzt