Nach Buttersäure-Einsatz: Was passiert mit Fußmatte und Briefkasten?

Redakteur
Feuerwehrleute stehen in Waltrop vor einem Mehrfamilienhaus.
Die Feuerwehr Waltrop und mehrere Rettungswagen, auch aus umliegenden Städten, waren an der Provinzialstraße im Einsatz. © Martin Pyplatz
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Freigesetzte Buttersäure in einem Mehrfamilienhaus an der Provinzialstraße in Waltrop – die Straße bildet die Grenze zu Datteln – hatte am vergangenen Mittwoch (5.10.) Polizei und Feuerwehr auf den Plan gerufen. Die Polizei ermittle weiter zu den Hintergründen, sagte Behördensprecherin Annette Achenbach auf Nachfrage unserer Redaktion.

Nun ist die Staatsanwaltschaft gefragt

Nun sei abzuwarten, was die Staatsanwaltschaft hinsichtlich der Fußmatte und des Briefkastens anordne. Auf beziehungsweise in beiden Gegenständen war die Buttersäure festgestellt worden. Sie lagern nach Auskunft der Polizeisprecherin zurzeit bei einem Waltroper Unternehmen. Den Briefkasten hatte die Feuerwehr abmontiert. Es sei nun die Frage, ob die Gegenstände weitergehend untersucht oder vernichtet werden sollten.

Alarmieren der Feuerwehr war die richtige Entscheidung

Zunächst wahrgenommen hatte den Gestank ein Paar (57 und 59), das in dem Haus wohnt. Es hatte zunächst versucht, sich selbst zu helfen, tags darauf aber dann doch die Feuerwehr gerufen, was sich als die richtige Entscheidung erwies.

Mehrere Bewohner des Hauses mussten ärztlich behandelt werden. Das Haus war zunächst geräumt worden, nach gründlicher Reinigung konnten die Bewohner zurückkehren.

Die Dämpfe der Buttersäure reizen die Augen sowie die Atemwege.