Waltrop vor zehn Jahren Neubürgerfahrt mit einem ganz besonderen Reiseleiter

Redakteurin
Ein Blick in den Ratssaal der Stadt Waltrop; an den Tischen sitzen Neubürger.
So sah das 2012 aus im großen Sitzungssaal des Waltroper Rathauses, als nach der Stadtrundfahrt die Neubürger mit der Stadtspitze zusammensaßen. Interessantes Detail: Neben der damals amtierenden Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe saß der jetzige Bürgermeister, Marcel Mittelbach. © Archiv
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Einen neuen Halt gab es bei der Neubürgerfahrt im Jahr 2012, über die unsere Zeitung am 26. 11. 2012 berichtete – der 25. 12. war ein Sonntag. Der neue Halt war das frisch eingeweihte Hallenbad an der Riphausstraße. Weil es so viele Teilnehmer gab, 120 an der Zahl, gingen zwei statt drei Busse auf große Fahrt vom Hebewerkmuseum bis zur Zeche. Reiseleiterin waren die Bürgermeisterin Anne Heck-Guthe, der spontan einspringende Reiseunternehmer Gerd Hieltscher und einer, der heute selbst auf dem Chefsessel im Rathaus sitzt: Marcel Mittelbach, damals Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

Gerade im Altenbruch eingezogen

„Wir hätten gar nicht gedacht, dass es so viel zu sehen gibt“, zeigten sich beim abschließenden Kaffee im Ratssaal die Neubürger Melanie (29) und Sebastian (32) Luckas überrascht. Im letzten Herbst hatten die beiden mit dem Bau ihres Hauses im Altenbruch begonnen, im Mai sind sie eingezogen. Ähnlich geht es Johanna und Dennis Bölling (beide 31). Sie sind aus Castrop-Rauxel nach Waltrop gekommen „und bislang total zufrieden“, sagt Dennis Bölling. „Nur die Verkehrssituation ist nicht so toll“, sagt Johanna Bölling. Sie ist täglich beruflich über 100 Kilometer bis nach Hemer und zurück unterwegs. „Morgens bin ich meist so früh, dass es geht, aber auf der Heimfahrt sind die Staus nach Waltrop schon stressig.“ Schöne Geschäfte und eine nette Atmosphäre gebe es in der Innenstadt, heißt es, aber auch Probleme mit der Sauberkeit: Rund um die Stadthalle sei es oft vermüllt.